Darum solltest du deine Prüfungsordnung kennen

Zugegeben – bei dem Wort Prüfungsordnung fällt es nicht schwer, sich etwas Spannenderes vorzustellen. Doch auch, wenn es sich (berechtigterweise) nach Langeweile und Bürokratie anhört, lohnt es sich für Studenten, die Prüfungsordnung aufmerksam zu lesen.

Sie ist quasi die Spielanleitung für deine Zeit an der Hochschule und die wichtigste Informationsquelle für dich. Es ist völlig egal, welches Fach du studierst und welchen Abschluss du anstrebst: Die Prüfungsordnung gibt den Rahmen vor, deshalb erklären wir dir was du darin findest.

 

1. Du kannst dein Studium damit planen

Organisation ist alles, auch was dein Studium betrifft. Wer anfängt und sich ziellos treiben lässt, wird schnell an Grenzen stoßen. Natürlich musst du nicht jedes Semester bis ins kleinste Detail planen, doch ein paar grobe Meilensteine solltest du im Auge behalten.

Wir sprechen hier von Dingen wie der Erreichung der Mindest-ECTS-Anzahl bis zum vierten Semester, die das Bafög-Amt fordert oder gewisse Eckdaten, die dein Studium vorschreibt. Du erfährst in der Prüfungsordnung beispielsweise, wie viele Semester die Regelstudienzeit beträgt, welche Fristen es für was gibt, wie Auslandssemester ablaufen und welche Ansprechpartner es für welche Themen gibt.

 

2. Du kannst nachlesen, welche Möglichkeiten du hast

Wenn du als Ersti die Hochschule betrittst, hast du vom Studieren höchstwahrscheinlich wenig Ahnung. Es gibt jedoch auch Studenten, die bereits die Hälfte des Studiums hinter sich haben und genauso ahnungslos wie am Anfang sind.

Warum? Sie haben die Prüfungsordnung nicht gelesen. Hier findest du alles rund um die Organisation deines Studiums und die Möglichkeiten, die es dir bietet. Du findest hier zum Beispiel Antworten auf die Fragen:

  • Welche Module stehen wann zur Wahl?
  • Welche Prüfungsformen stehen zur Verfügung?
  • Wann und wie meldet man sich zu Prüfungen an?
  • Welche Wahlfächer gibt es?
  • Wie ist das Praxissemester geregelt?
  • Wie läuft das mit der Abschlussarbeit?

 

3. Du verlierst das Wesentliche nicht aus den Augen

Nichts bereitet dich auf dein Studium besser vor als das Lesen der Prüfungsordnung. Alle Unklarheiten werden beseitigt, du weißt wo du welche Informationen abrufen und an wen du dich wenden kannst. Ungewissheit blockiert dich und verhindert, dass du dich voll und ganz auf dein Studium konzentrieren kannst. Wer die Prüfungsordnung kennt, muss keine Überraschungen befürchten und kann sich entspannen.

 

4. Du findest dort Alternativen und Zusatzoptionen

Chancen sind zum Nutzen da – aber dazu muss man sie auch kennen. Wenn du die Prüfungsordnung aufmerksam liest, wirst du so manches Schlupfloch und außergewöhnliche Möglichkeiten finden, von denen andere Studenten noch nie gehört haben.

Du findest dort Dinge wie Sprachkurse, externe Abschlussarbeiten, zusätzliche (und vielleicht viel interessantere) Wahlfächer, besondere Module, alternative Prüfungsformen oder die Möglichkeit zur Notenstreichung. Noch nie gehört? Du weißt ja, was du zu tun hast.

 

5. Du kannst dich gegen Prüfungs-Ärger wappnen

Regeln und Vorschriften gibt es vor allem beim Thema Prüfungen – diese sind oft rigoros. Zu spät zur Prüfung angemeldet? Von der Prüfung zurück treten? Leistungen anerkennen lassen? Die Note kommt dir nicht gerecht vor?

All das sind Themen, die für jeden Studenten relevant sein können und wer die Regeln nicht kennt, macht sich sein Studium schwerer als es sein müsste. Es lohnt sich also, die Prüfungsordnung zu kennen und zu wissen, welche Rechte und Möglichkeiten du hast.

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