Arbeiten im StartUp: Warum es sich für Studenten lohnt

Die StartUp-Szene in Deutschland boomt – und auch die breite Öffentlichkeit bekommt immer mehr von innovativen Jungunternehmen mit. Durch zahlreiche TV-Formate werden daher auch Jobs in StartUps immer beliebter – obwohl die Arbeit hart ist und nicht besonders gut entlohnt wird. Schließlich stehen die Unternehmen noch ganz am Anfang und können es sich meist nicht leisten, hohe Gehälter anzubieten. Allerdings bieten StartUp-Jobs auch große Vorteile, besonders für Studenten kann es sich lohnen! Hier die 10 größten Punkte, warum du als Student in einem StartUp Erfahrungen sammeln solltest:

 

1. Der Bedarf ist da

Immer mehr junge Gründer trauen sich momentan, ihre Idee zum eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Wenn du als Student ein Praktikum oder einen Nebenjob suchst, kannst du in der StartUp-Szene schnell fündig werden, da Studenten beliebte erste Angestellte sind: Schließlich bringst du bereits erstes Fachwissen aus der Uni mit, bist motiviert und im Vergleich auch günstig. Sei also mutig und schau über den Tellerrand der Standard-Jobs als Studi hinaus: Es muss nicht immer Kellnern sein!

 

2. Der Bewerbungsprozess ist schneller

Jeder, der sich schon einmal beworben hat, weiß ganz genau, wie langwierig der Bewerbungsprozess in einem großen Unternehmen sein kann. Das kann dann schon einmal einige Wochen dauern. StartUps brauchen aber schnelle Unterstützung und können sich so lange Wege nicht leisten. Bewerbungsschreiben werden dabei meist überflüssig, in vielen StartUps reicht der Lebenslauf aus – und die Antwort lässt nie lange auf sich warten!

 

3. Die Jobs im StartUp sind vielseitig

StartUps arbeiten sehr schnell und müssen flexibel sein. Aus diesem Grund sind auch die allermeisten Jobs in jungen Unternehmen vielseitig und nicht unbedingt festgelegt. Hier muss jeder überall aushelfen, damit der Laden läuft und wächst. Aber genau darin liegt für Studenten auch der Reiz: Man kann in unterschiedlichen Bereichen Erfahrungen sammeln und so die eigene Vita erweitern. Außerdem sehen zukünftige Arbeitnehmer, dass du flexibel bist!

 

4. Team und Chefs sind meistens jung

Ein unschlagbarer Vorteil für die Arbeit in einem StartUp: Die Kollegen und meist auch die Gründer sind jünger als in etablierten Unternehmen. Das sorgt nicht nur für lockerer Stimmung (in wenigen StartUps gibt es beispielsweise Kleidungsvorschriften), sondern auch für ein anderes Verständnis. Der Chef ist so viel näher an deiner Lebensrealität als Student dran und kann dich und deine Situation besser beurteilen. Genauso ist es auch für dich: Schließlich kommt man mit Mitarbeitern im selben Alter meist besser klar. So gewinnt man nicht nur Kollegen, sondern vielleicht auch Freunde.

 

5. Du kannst früh Verantwortung tragen

Die Teams in StartUps sind klein und auch studentische Hilfskräfte werden als vollwertige Mitarbeiter angesehen. Das Vertrauen ist groß und wird mit der Chance verbunden, früh Verantwortung zu tragen und nicht nur Hilfsarbeiten zu verrichten. Das bringt dir unschätzbare Erfahrungen für die Zukunft – beruflich und auch persönlich! Diese Möglichkeit wird selten in einem etablierten Unternehmen geboten.

 

6. Du kannst StartUp-Spirit schnuppern

Gründer leben 24/7 für ihr Unternehmen – und deswegen ist ihnen die Arbeitsatmosphäre meistens enorm wichtig! Sonst würden sie nämlich schnell ausbrennen. Der typische Geist geht dabei dann meist auch über die Klischees wie Kicker im Büro und Gratis Getränke hinaus: Die Teams arbeiten hart, sind dann aber auch eng miteinander verbunden. Man verbringt viel Zeit zusammen und will Spaß haben. Dadurch ist die Stimmung in StartUps anders als in alteingesessenen Unternehmen. Man will etwas groß machen, sich aber gleichzeitig auch abheben – und genau das macht den StartUp-Spirit ganz besonders und die Erfahrungen so lohnenswert, die man als Student dort sammeln kann.

 

7. StartUps machen sich gut im Lebenslauf

Natürlich sind die großen Player im Lebenslauf beeindruckend: Wer in einem Unternehmen gearbeitet und gejobbt hat, das jeder kennt und das Rang und Namen hat, erntet oft neidische Blicke. Doch ist das wirklich nur von Vorteil? Natürlich ist der Name immer gut zu lesen, allerdings heißt das nicht automatisch, dass man dort wichtige Erfahrungen gesammelt hat und Verantwortung tragen durfte. Genau dort liegt der Vorteil für Studenten, die in einem StartUp arbeiten konnten – und das wissen auch Arbeitgeber, die eine Stelle besetzen müssen. StartUps haben vielleicht nicht den großen Bekanntheitsgrad, allerdings kommt es darauf auch nicht an! Aus diesem Grund machen sich StartUps im Lebenslauf immer gut.

 

8. Die Arbeitszeiten sind meist flexibel

Durch die flachen Hierarchien herrscht in den meisten StartUps ein deutlich entspannteres Verhältnis in Bezug auf Arbeitszeiten. Natürlich kann es in jungen Unternehmen öfter einmal vorkommen, dass Überstunden anstehen, aber dafür wird in den allermeisten Fällen auch Rücksicht aufs Studium genommen. Dadurch, dass es keine langen Entscheidungswege gibt, ist die Flexibilität höher und man kann als Student entspannter planen.

 

9. Du bekommst deutlich mehr Einblicke

Während du als einfache studentische Hilfskraft in einem großen Betrieb ein sehr kleines Licht bist, sind StartUps deutlich offener. Das bezieht sich nicht nur auf die Aufgaben und Aufstiegsmöglichkeiten, sondern auch auf die Transparenz. Du kannst deutlich mehr und tiefgreifendere Erfahrungen sammeln. Dadurch gewinnst du nicht nur an Marktwert, wenn du an einen späteren Job denkst, sondern kannst auch persönlich wachsen.

 

10. Gute Chancen für einen festen Job

Erfolgreiche StartUps, die schnell wachsen, suchen natürlich auch bald nach festem Personal, das die Entwicklung weiter vorantreibt. Was liegt da näher, als die studentische Hilfskraft, die das Unternehmen ja bereits kennt und mit allen Abläufen vertraut ist, fest einzustellen? Wer früh bei einem StartUp einsteigt und dabei hilft, das Unternehmen groß rauszubringen, genießt dann im besten Fall natürlich auch das Vertrauen der Gründer. In einem kleinen Team hält man zusammen und wird, auch als Nebenjobber, schnell zu einem festen Kollegen, den man schätzt. Wenn dann der Uni-Abschluss da ist und du einen ersten Einstieg ins Berufsleben suchst, kann das StartUp ein hervorragender Anlaufpunkt sein. Doch Vorsicht: Ein hohes Gehalt ist dann eher nicht die Regel!

 

Über den Autor:

Christian Scherer ist studierter Sozialwissenschaftler (Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaften) und als Marketing Manager bei richtiggutbewerben.de tätig. Das Online-StartUp bietet Kunden an, die Erstellung individueller Bewerbungsunterlagen wie Bewerbungsschreiben und Lebensläufe auf den Bewerber und die Traumstelle zugeschnitten zu übernehmen. Scherer ist Experte für Online-Bewerbungsverfahren, Digitalisierung und Soziale Medien.

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