Urlaub ODER Arbeiten? Entscheidung unnötig!

Urlaub machen und gleichzeitig Geld verdienen – das muss kein Wunschtraum bleiben!

Gerade als Student hast du in den Semesterferien genug Zeit, um beides unter einen Hut zu bringen. Natürlich ist diese Urlaubsform nicht für jeden etwas – wenn du im Urlaub gar nicht daran denken möchtest einen Finger zu rühren, oder planst zusammen mit einigen Freunden in den Urlaub zu fahren, bist du vielleicht enttäuscht. Für alle anderen ist es vielleicht die beste Möglichkeit, raus zu kommen, ein anderes Land zu sehen und trotzdem den Kontostand aufzubessern.

Wir zeigen euch drei verschiedene Möglichkeiten, Urlaub und Arbeit zu verbinden.

 

1. Saisonarbeit

In Gebieten, in denen zu bestimmten Zeiten viele Touristen erwartet werden, suchen vor allem Gastronomen und Hotelbesitzer Saisonkräfte.

An Ost- und Nordsee kannst du im Sommer beispielsweise als Bedienung, Zimmermädchen, Barkeeper oder auch im Einzelhandel arbeiten.

In südlichen Ländern werden oft Animationsmitarbeiter gesucht, die Kinder und Hotelgäste bespaßen.

Im Winter werden in Skigebieten ebenfalls Arbeitskräfte gesucht. Hier kannst du neben den anderen Bereichen auch als Skilehrer für Kinder oder Ähnliches arbeiten.

Zugegeben, die Arbeit kann ganz schön hart sein. Aber du kannst in kurzer Zeit sehr viel Geld verdienen. Zur Entspannung kannst du danach ja einfach noch privat vor Ort bleiben. Wenn du dich bewährst, hast du im nächsten Sommer oder Winter gute Chancen, noch einmal angeheuert zu werden.

Im Vorfeld solltest du abchecken, ob du Kost und Logis gestellt bekommst oder dich selbst um deine Unterkunft und Verpflegung kümmern musst. Je nach Ortschaft lohnt sich der Job dann nämlich nicht mehr wirklich. Zudem solltest du dich über Verdienstgrenzen informieren.

 

2. Work and Travel

Wer lieber weiter weg und „richtig“ reisen möchte, sollte sich mit Work and Travel beschäftigen. Hier wird man zwar nicht reich zurückkehren, aber hat auf jeden Fall etwas gesehen von der Welt – Sprachkenntnisse inklusive.

Als Backpacker buchst du dir einen Flug ins Land deiner Wahl und suchst dir gegen ein bisschen Geld oder Kost und Logis einen Aushilfsjob. Je nach Land kommen Farmen, Bars, Restaurants oder Ähnliches in Frage.

Der Sinn ist nicht, dass du eine 40-Stunden-Woche als Erntehelfer hinter dich bringst und dann zum nächsten Job weiterreist.Vielmehr soll es hier gemütlich zugehen, du bekommst einen unbezahlbaren Einblick in den Alltag und die Kultur eines Landes und solltest durchaus Zeit haben, dich umzusehen und deinen Aufenthalt zu genießen.

Die beliebtesten Work-and-Travel-Ziele sind übrigens Australien, Neuseeland und die USA.

Bevor es losgeht solltest du dich unbedingt mit den Themen Visum und Arbeitserlaubnis auseinandersetzen. Beides ist je nach Zielland sehr unterschiedlich geregelt. Im Internet gibt es unzählige Plattformen und Foren, wo du Tipps und Erfahrungsberichte findest.

 

3. Betreuer auf Freizeiten

Gutes tun, verreisen und Geld verdienen? Als Betreuer auf Freizeiten kein Problem. Du kannst dich beispielsweise für Kinderfreizeiten bewerben, aber auch für Sprachreisen oder Urlaubsfahrten mit Menschen mit Behinderung.

Im Sozialen Bereich werden fast überall geeignete Studenten gesucht, die derartige Freizeiten begleiten. In der Regel bekommst du einen festen Tagessatz sowie Unterkunft und die Verpflegung gezahlt. Kein schlechter Deal, schließlich fährst du mit jemandem in den Urlaub. Im Vorfeld solltest du genau abklären, welche Aufgaben auf dich zukommen.

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